Das zentrale Ziel der Ernährungsinitiative, über die wir am 27. September abstimmen können ist der sogenannte Netto-Selbstversorgungsgrad der Schweiz – also der Anteil der Lebensmittel, den wir selber produzieren – soll von heute rund 45 bis 50 Prozent auf mindestens 70 Prozent steigen. Erreicht werden soll dies innerhalb von zehn Jahren, indem Produktion und Konsum stärker auf pflanzliche Lebensmittel ausgerichtet werden, Lebensmittelverschwendung (Food Waste) sinkt und Trinkwasser, Böden sowie Biodiversität besser geschützt werden.
Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Argumente – zuerst die Sicht der Befürworter, danach jene der Gegner. So können Sie sich Ihre eigene Meinung bilden.
Die Ernährungsinitiative wirft wichtige Fragen auf: Wie sicher ist unsere Versorgung? Wie gehen wir mit Trinkwasser, Böden und Klima um? Und wie viel darf oder soll der Staat beim Essen mitreden? Die Befürworter sehen darin einen Schritt zu mehr Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit, die Gegner warnen vor unrealistischen Vorgaben, höheren Preisen und Eingriffen in die persönliche Wahlfreiheit.
Wie bei jeder Abstimmung gilt: Machen Sie sich Ihr eigenes Bild – und gehen Sie am 27. September 2026 abstimmen. Ihre Stimme zählt!
Hinweis: Dieser Beitrag fasst die öffentlich verfügbaren Argumente sachlich zusammen und gibt keine Abstimmungsempfehlung ab.