Die AHV schliesst das Jahr 2025 mit einem Gewinn von rund 4,4 Milliarden Franken ab. Bereits die laufenden Einnahmen überstiegen die Ausgaben deutlich. Zusätzlich brachten die Anlagen an den Finanzmärkten hohe Erträge.
Ein wichtiger Grund für die positive Entwicklung sind frühere Reformen wie die Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF) sowie die Reform AHV 21.
Die Einnahmen der AHV beliefen sich 2025 auf rund 55,2 Milliarden Franken, die Ausgaben lagen bei rund 53,3 Milliarden Franken.
Anders sieht es bei der Invalidenversicherung aus. Dort waren die Ausgaben erneut höher als die Einnahmen. Die IV schliesst das Jahr mit einem Verlust von rund 213 Millionen Franken ab.
Zwar erzielte auch die IV gute Anlageerträge, diese reichten jedoch nicht aus, um die Zinskosten auf der bestehenden Schuld gegenüber der AHV auszugleichen.
Die Schulden der IV bei der AHV bleiben deshalb unverändert hoch und betragen weiterhin rund 10,3 Milliarden Franken.
Die Erwerbsersatzordnung (EO), welche unter anderem Entschädigungen für Militärdienst oder Mutterschaft bezahlt, schliesst das Jahr ebenfalls positiv ab.
Dank guter Einnahmen und positiver Börsenentwicklung erzielte die EO einen Gewinn von rund 305 Millionen Franken.
Per Ende 2025 verwaltete compenswiss – die Organisation hinter den Ausgleichsfonds von AHV, IV und EO – insgesamt rund 50,7 Milliarden Franken.
| Versicherung | Betriebsergebnis 2025 |
|---|---|
| AHV | + 4,445 Milliarden Franken |
| IV | – 213 Millionen Franken |
| EO | + 305 Millionen Franken |
Die Zahlen zeigen: Die AHV steht derzeit finanziell stabil da. Gleichzeitig bleibt die langfristige Finanzierung der Sozialwerke ein wichtiges Thema – besonders wegen der alternden Bevölkerung und steigender Gesundheitskosten.