Wenn die Sonne wieder stärker scheint und die Temperaturen steigen, beginnt im Garten eine der schönsten Zeiten des Jahres. Viele Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner können es kaum erwarten, die ersten Arbeiten zu erledigen. Besonders für ältere Menschen kann Gartenarbeit sehr wohltuend sein: Bewegung an der frischen Luft stärkt den Kreislauf, das Tageslicht hebt die Stimmung und das Arbeiten mit Erde und Pflanzen wirkt oft beruhigend.
Dennoch gilt: Nach den Wintermonaten ist der Körper häufig weniger belastbar. Wer plötzlich mehrere Stunden im Garten arbeitet, riskiert Rückenbeschwerden, Muskelzerrungen oder Kreislaufprobleme. Deshalb ist es sinnvoll, den Gartenstart im Frühling ruhig und schrittweise anzugehen.
Beginnen Sie mit leichten Arbeiten. Entfernen Sie beispielsweise abgestorbene Pflanzenteile, lockern Sie vorsichtig die Erde oder schneiden Sie vertrocknete Stauden zurück. Wichtig ist, sich nicht zu überfordern. Planen Sie genügend Pausen ein und trinken Sie ausreichend Wasser oder Tee. Schon kurze Erholungsphasen helfen dem Körper, sich zu regenerieren.
Auch die richtige Kleidung spielt eine Rolle. Feste Schuhe verhindern Ausrutschen auf feuchtem Boden, Handschuhe schützen die Hände vor kleinen Verletzungen, und bei sonnigem Wetter sind Kopfbedeckung sowie Sonnenschutz sinnvoll.
In vielen Regionen der Schweiz kann man jetzt mit den ersten Vorbereitungen beginnen. Dazu gehören:
Mit empfindlichen Pflanzen sollte man allerdings noch vorsichtig sein. Nachtfrost ist im Frühling in der Schweiz immer noch möglich. Deshalb lohnt es sich, frostempfindliche Pflanzen erst später ins Freie zu setzen.
Viele Tiere erwachen jetzt aus der Winterruhe. Igel, Insekten oder andere Kleintiere nutzen Laubhaufen und natürliche Rückzugsorte. Wer den Garten aufräumt, sollte deshalb vorsichtig vorgehen und nicht alles auf einmal entfernen. Ein kleiner Bereich mit Laub oder Zweigen kann für Tiere ein wichtiger Schutz sein.